MYANMAR 3: NYAUNGSHWE

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zu Myanmar Teil 1: Yangon // Myanmar Teil 2: Kalaw

Eigentlich hatten wir nur geplant eine Nacht in dem kleinen Ort am Inle Lake zu verbringen. Doch schnell entschlossen wir uns noch eine Nacht dran zu hängen. Das Trekking hatte uns doch ganz schön zugelegt und außerdem hatten wir gesehen, dass viele Kochkurse in der Stadt angeboten wurden. Am Nachmittag liehen wir uns nur noch Fahrräder aus und radelten durch die kleinen Straßen, entlang des Marktes und vieler Restaurants. An diesem Tag entschlossen wir uns es gemütlich angehen zu lassen und genossen ein entspanntes Abendessen bei Kerzenlicht in einem süßen Restaurant bevor uns die Augen zufielen.

Am nächsten Morgen hatten wir nun einiges zu organisieren. Wir wussten noch nicht einmal wohin wir am nächsten Tag fahren würden, wir hatten noch keinen Kochkurs gebucht, den wir unbedingt machen wollten und ein weiteres Problem kam auf: wir konnten unseren Aufenthalt nicht verlängern bzw. nur für den dreifachen Preis weshalb wir noch ein neues Hotel suchen mussten. Immerhin hatten wir daraus nun eine wichtige Lektion gelernt. Anscheinend sind Hotels online wesentlich günstiger und wir würden nun immer vorher buchen. Das Problem mit dem neuen Hotel hatte sich schnell erledigt. Nur wenige hundert Meter entfernt haben wir ein Zimmer für 10 Euro gefunden. Danach machten wir uns mit unseren Rädern auf den Weg um einen Bus zu buchen. Wir kamen in einem kleinen Reisebüro an und buchten 2 Minivantickets nach Hsipaw, von wo aus wir den Zug in Richtung Mandalay nehmen würden. Nun stand nur noch der Kochkurs offen. Die meisten Kurse begonnen früh am morgen doch die nette Frau vom Reisebüro empfiehl uns einfach der Hauptstraße zu folgen bis an der rechten Seite ein Restaurant auftauchen würde, dass auch nachmittags Kurse anbot. Wir radelten die Straße entlang und fanden nichts. Als wir jedoch abbogen und in eine Wohngegend kamen sprang uns ein Schild ins Gesicht: Y Win Cooking Class. Zwar nicht das wonach wir gesucht hatten, aber letztendlich wohl das Beste was uns hätte passieren können. Win stand in der Einfahrt und erzählte uns freudig über ihre Kochkurse was wohl eher ein Hobby von ihr ist, da sie morgens für eine Hilfsorganisation arbeitet. Es war bereits 14 Uhr und schnell wurden wir uns über 6 Gänge einig die wir zusammen am Abend zubereiten wollten. Aber nicht nur das. Sie schleppte uns direkt mit zum Marktplatz, wo wir gemeinsam frisches Obst und Gemüse einkauften, uns durch das Sortiment probierten während sie uns dazu etwas erzählte und eine Kokosnuss schlürften. Wir verabredeten uns für 17 Uhr. Doch als wir sie nach einem Restaurant fragten in dem wir zu Mittag essen konnten, lud sie uns spontan zu sich ein und bereitete uns ein leckeres Reisgericht zu. Mit vollen Bäuchen radelten wir dann noch eine Weile durch die Stadt bis Win mit ihrem Vater vor unserem Hotel stand um uns mit dem Auto abzuholen. Danach ging es auch schon los. Kaum im Haus ihres Bruders angekommen schnibbelten wir um die Wette und befolgten Wins Anweisungen. Dabei ständig unter Beobachtung der gesamten Familie, die John´s Kochkünste und meine Grübchen bewunderten. Nach knapp 2 Stunden war dann auch endlich alles zubereitet und es ging ans verkosten. Anschließend diktierte die nette Frau uns noch die Rezepte, damit wir sie zu Hause nach kochen können.

Mal wieder hatten wir viel zu viel gegessen und entschlossen uns anstatt uns fahren zu lassen dieses Mal zu Fuß zurück zu gehen. Überall waren jedoch Straßenhunde. Am Nachmittag hatten wir schon gesehen wie ein anderer Tourist gebissen wurde und wir versuchten große Bögen um die Hunde zu machen. Letztendlich kamen wir heile und vollgestopft im Hotel an, wo wir nur noch die Reste zusammenpacken mussten bevor es ins Bett ging.

THINGS TO DO

Boottour: Jeder der nach Nyaungshwe kommt muss auf jeden Fall eine Bootsfahrt über den riesengroßen Inle See gemacht haben und dort die Fischer beobachtet haben. Falls ihr plant die Trekkingstrecke von Kalaw zu machen ist eine Bootsfahrt meist im Preis inklusive.

Fahrradtour: Leiht euch ein Fahrrad aus und erkundet die Gegend. Es gibt hier wirklich viel zu sehen. Egal ob ihr am See lang fahrt oder in Richtung Weinanbaugebiet in dem man sich günstig durchs Sortiment trinken kann.

Kochkurs: Definitiv eins der Highlights unserer Reise. Y Win ist die Frau mit der ihr dafür in Kontakt treten wollt. Ich gebe euch gerne ihre Kontaktdaten wenn ihr sie braucht! Wir haben je 6 Gerichte gekocht, den Markt besucht und top Erklärungen bekommen für nur 20.000 Kyatt (ca. 12 Euro). Obendrein gab es noch ein gratis Mittagessen und Snacks für die Busfahrt am nächsten Tag. Win ist wirklich die Beste!

Gym: Für alle die so viel Essen wie wir und sich trotzdem irgendwie fit halten wollen. Für 2000 Kyatt kann man hier trainieren, alle möglichen Geräte sind vorhanden und sogar ein extra Raum mit großem Spiegel und allerlei Gewichten der perfekt für Yogaübungen ist. Zudem super nettes Personal!

HOW TO GET THERE AND AROUND

Viele Busse und Minivans fahren von allen größeren Städten jeden Tag nach Nyaungshwe. Eine andere Möglichkeit hierhin zu gelangen ist es von Kalaw zu wandern. Eine Erfahrung, die wir wirklich weiterempfehlen können!

Im Städtchen gibt es Tuktuks um herumzukommen. Außerdem verleiht so gut wie jedes Hotel Fahrräder. Auch Roller und Motorräder können in Nyaungshwe ausgeliehen werden.

WHERE TO STAY

Wir waren erstaunt wie groß unser Hotelzimmer im xxx war. Super sauber, mit Pool und einem Frühstücksbuffet für gerade einmal 12 Euro pro Zimmer. Außerdem ist uns beim vorbeifahren das XXX Hostel aufgefallen, das gerade eröffnet wurde. Es sah wirklich top aus und diejenigen mit denen wir geredet hatten waren begeistert.

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